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Arbeitsbereich Medienrealität wirbt den BMBF-Forschungsverbund „Die digitale Stadt“ (DIGISTA) ein.

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert über eine Laufzeit von drei Jahren und mit knapp 950.000 Euro den interdisziplinären Forschungsverbund „Die digitale Stadt. Materialität und Objekte urbaner Kommunikationskultur in Zeiten der Mediatisierung“ (DIGISTA). Der Forschungsverbund wurde von Professor Dr. Jeffrey Wimmer, Dr. Peter Gentzel und Dr. Paula Nitschke federführend beantragt. Insgesamt besteht der Forschungsverbund aus vier Teilprojekten, die in den Gebieten Architektur, Informatik, Kommunikationswissenschaft und Kultursoziologie arbeiten. Beteiligte Projektpartner sind neben der Universität Augsburg die Universität Leipzig und die Technische Universität München.

Der Forschungsverbund geht der Frage nach, welche Bedeutung die sich wandelnde Materialität von Medientechnologien für kommunikative Praktiken im öffentlichen Stadtraum haben. Dabei werden unterschiedliche Untersuchungsobjekte wie Gebäude und öffentliche Plätze, Smart City Technologien, digitale Medieninfrastrukturen (z.B. Kabel, Sensoren, Telefonzellen, Kameras) und Augmented Reality Anwendungen berücksichtigt. Als Fallstudie dient allen Teilprojekten im Forschungsverbund die Stadt Augsburg.

Am Arbeitsbereich Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Medienrealität wird neben der Verbundkoordination auch eines der vier Teilprojekte durchgeführt. Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive werden darin die Materialität und Realität urbaner Kommunikation analysiert. Dazu wird u.a. ein Mapping der materiellen Medieninfrastruktur im Augsburger Stadtraum vorgenommen und anschließend die mit ihr verbundenen intendierten Zwecke mit der tatsächlichen Nutzung abgeglichen.

Mehr Informationen zum Forschungsverbund gibt es ab Oktober 2018 unter www.digista.de

Meldung vom 18.09.2018