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Informationen zum Bachelorstudiengang 

Neue Prüfungsordnung für den Bachelor Medien und Kommunikation ab dem WS 2016/17.


Zum Wintersemester 2016/17 tritt eine neue Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang Medien und Kommunikation in Kraft. Der neue Bachelorstudiengang ist rein kommunikationswissenschaftlich ausgerichtet. 

Merkmale

Aufbau

Im Bachelorstudiengang Medien und Kommunikation sind insgesamt 180 ECTS zu erbringen. Die Regelstudienzeit beträgt 6 Semester.

In folgenden Modulen werden Veranstaltungen erbracht:

Grundlagenmodule (insgesamt 36 ECTS)

Im ersten und zweiten Semester werden kommunikationswissenschaftliches Basiswissen sowie Fertigkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt.

 

Im Modul werden Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens sowie wissenschaftliche Recherche-, Schreib- und Analysefähigkeiten vermittelt.  Zudem erfolgt eine grundlagenorientierte Einführung in die Inhalte der Kommunikationswissenschaft sowie eine Auseinandersetzung mit grundständigen kommunikationswissenschaftlichen Texten.

Das Modul führt in die Grundlagen der Kommunikationswissenschaft ein. Insbesondere stehen dabei Kommunikationstheorien und die historische Entwicklung der gesellschaftlichen Kommunikation mittels Massenmedien sowie eine international-vergleichende Perspektive auf Mediensysteme im Fokus.

Das Modul umfasst drei Bestandteile aus dem Bereich der Grundlagen der Kommunikationswissenschaft: Rezeptions- und Wirkungsforschung, Medienrealität, sowie eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit Medienberufen.

 

Methodenmodule (insgesamt 20 ECTS)

Vom zweiten bis zum fünften Semester werden Grundkenntnisse in empirischer Sozialforschung, Wissenschaftstheorie und Statistik vermittelt und im Rahmen qualitativer und quantitativer Forschungsseminare angewendet. 

Im Modul werden in der ersten Vorlesung zur empirischen Sozialforschung grundlegende wissenschaftstheoretische Ansätze und Perspektiven sowie Charakteristika und Positionen der quantitativen und qualitativen Sozialforschung dargestellt und erläutert. Die zweite Vorlesung zur Statistik vermittelt neben den Grundlagen wahrscheinlichkeitstheoretischer Konzepte und Denkweisen Wissen zu Hintergründen und Anwendungsformen deskriptiver und schließender Verfahren der Statistik.

Im Zentrum des Moduls steht die Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Forschungsmethoden sowie ihre (Weiter-)Entwicklung und Anwendung im spezifischen Kontext der kommunikationswissenschaftlichen Forschung.

Das Modul vermittelt die Grundlagen der Analyse quantitativ erhobener Daten mittels Verfahren der deskriptiven und schließenden Statistik sowie gängige Anwendungen und Messgrößen im Bereich der Kommunikationswissenschaft.

 

Lehrforschungsprojekte (insgesamt 24 ECTS)

Vom dritten bis zum fünften Semester werden insgesamt zwei Veranstaltungen (jeweils eine aus den quantitativen und qualitativen Verfahren) belegt.

 

Grundlegendes Wissen zu Erhebungs- und Auswertungstechniken von quantitativen Daten wird vermittelt. Im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes wird eine quantitative Studie konzipiert, durchgeführt und ausgewertet.

 

Grundlegendes Wissen zu Erhebungs- und Auswertungstechniken von qualitativen Daten wird vermittelt. Es wird im Rahmen eines Lehrforschungsprojektes eine qualitative Studie konzipiert, durchgeführt und ausgewertet. Dabei werden die theoretischen Grundlagen und Vorannahmen qualitativer Forschung und ihre Konsequenzen für empirisches Arbeiten reflektiert.

 

Vertiefungsbereiche (insgesamt 36 ECTS)

Vom zweiten bis zum sechsten Semester werden insgesamt sechs Veranstaltungen aus drei Themenbereichen belegt (2 pro Bereich).

1. Vertiefung Rezeptions- und Wirkungsforschung (12 ECTS, 2 Seminare oder Projektseminare): Im Modul Vertiefung Rezeption und Wirkung werden Konzepte, Ansätze und Phänomene der Rezeptions- und Wirkungsforschung vertieft und detailliert betrachtet sowie unter Einbezug theoretischer wie empirischer Erkenntnisse reflektiert.

2. Vertiefung Öffentliche Kommunikation (12 ECTS, 2 Seminare oder Projektseminare): Im Modul Vertiefung Öffentliche Kommunikation werden Konzepte, Geschichte, Theorien und aktuelle Entwicklungen der Öffentlichen Kommunikation vertieft und detailliert betrachtet sowie unter Einbezug theoretischer wie empirischer Erkenntnisse reflektiert.

3. Vertiefung Medienrealität (12 ECTS, 2 Seminare oder Projektseminare): Im Modul Vertiefung Medienrealität werden Konzepte, Geschichte, Theorien und aktuelle Entwicklungen der Konstruktion und Aushandlung von Medienrealität vertieft und detailliert betrachtet sowie unter Einbezug theoretischer wie empirischer Erkenntnisse reflektiert.

Kommunikationspraxis (insgesamt 22 ECTS, 2 Projektseminare und 1 Pflichtpraktikum)

Aus den Wahlpflichtmodulen der Medien- und Kommunikationspraxis müssen zwei Module (pro Modul 6 ECTS) erbracht werden. Außerdem muss ein Pflichtpraktikum (Vollzeit, 10 LP) von mindestens 8 Wochen Dauer bei einem Unternehmen oder einer Institution im Bereich Medien und Kommunikation

absolviert werden.

 

Ergänzungsbereiche (insgesamt 24 ECTS, i.d.R. 4 Veranstaltungen)

Im Rahmen des Bachelorstudiums werden zwei Ergänzungsbereiche gewählt, in denen je 12 ECTS erbracht werden. Zur Wahl stehen die Bereiche:

 

Psychophysiologische Methoden in der Kommunikationswissenschaft: Studierende erwerben theoretische Kenntnisse und wissenschaftliche Forschungspraxis zu apparativen Messverfahren in der Kommunikationswissenschaft.

Begleitstudium: Studierende vertiefen ihre Mitarbeit an einem medienpraktischen Projekt (z.B. Blickpunkt Campus - Studentenfernsehen, AV-Mediendienste).

Ethik und Philosophie: Es werden derzeit zwei Richtungen angeboten, in denen entweder allgemeine philosophische und ethische Grundlagen erworben („Text und Diskurs“) oder medienethische Betrachtungen („Medienethik und mediale Populärkultur“) vertieft werden.

Sozialwissenschaften: Das Modul bietet Wahlmöglichkeiten sowohl für den 'Erstkontakt' im Kontext von einführenden Vorlesungen sowie für erste Vertiefungsmöglichkeiten in den Seminaren im Rahmen sozialwissenschaftlicher Themenmodule und führt damit grundlegend in sozialwissenschaftliches Denken ein. Die Vorlesungen vermitteln für die Soziologie Grundkenntnisse sowohl in Begriffen und Theorien allgemeiner soziologischer Theorie, Einblicke in die Eckpunkte der Sozialstrukturanalyse sowie in Theorien gesellschaftlichen Wandels. Im Kontext der Politikwissenschaft werden Grundkenntnisse in Politischer Theorie, internationaler Politik sowie in vergleichender Politikanalyse geboten. In forschungsnahen Seminaren besteht dann die Möglichkeit inhaltlicher Spezialisierung im Kontext von politischer wie soziologischer Theoriebildung, empirischen Methoden und/oder spezieller Vertiefungsgebiete sowohl im Kontext beider Fächer als auch im Bereich integrierter sozialwissenschaftlicher Fragestellungen.

Ökonomie: Die derzeit angebotenen Lehrveranstaltungen umfassen grundlegende betriebs- und volkswirtschaftliche Inhalte.

Psychologie: Das Lehrangebot umfasst grundlegende Theorien, Methoden und Denkweisen der Psychologie.

Sprachen: Zur Auswahl stehen fremdsprachliche Angebote des Sprachenzentrums der Universität, wie z.B. Italienisch und Spanisch, in verschiedenen

Medienbildung und Digitale Medien: Das Lehrangebot beinhaltet zunächst eine Einführung zu Begriffen, historischen Entwicklungen und Diskussionsfeldern der informationstechnischen Grundbildung sowie der Medienbildung. Im vertiefenden Modul steht die Beschäftigung mit Modellen und Konzepten zur praktischen Gestaltung und/oder empirischen Evaluation digitaler Bildungsmedien im Vordergrund.

Qualifizierungsbereich (insgesamt 18 ECTS, 1 Hauptseminar, 1 Bachelorarbeit)

Die Qualifizierungsphase findet im sechsten Semester statt. Zentrale Inhalte sind die Konzeption und Erstellung der Bachelorarbeit, die im Rahmen eines begleitenden Abschlusskolloquiums präsentiert werden muss.

-      Bachelorseminar

-      Bachelorarbeit (18 ECTS)

Auslandsaufenthalt

Im Rahmen des Bachelorstudiums besteht die Möglichkeit eines Auslandssemesters oder –jahres. Das Institut und das akademische Auslandsamt der Universität bieten vielfältige Informationen und Beratungs-möglichkeiten bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes an.

Für Nachfragen zum Bachelorstudiengang "Medien und Kommunikation" steht Ihnen die Studienberatung zur Verfügung: ba_muk@phil.uni-augsburg.de

Die Studiengangsleitung hat zur Zeit Prof. Dr. Helena Bilandzic als Vorsitzende des Prüfungsausschusses inne.

 

Dauer: 6 Semester

Studienbeginn: zum Wintersemester

Bewerbung: Bewerbungsverfahren