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Neues Drittmittelprojekt der Öffentlichen Kommunikation "Mütter für den Staat"

Prof. Dr. Susanne Kinnebrock erhält, zusammen mit der Historikerin Prof. Dr. Sylvia Schraut (Universität der Bundeswehr München), die Bewilligung für das Forschungsprojekt "Mütter für den Staat". Es untersucht die diskursive Verknüpfung von Care-Tätigkeit und politischer Partizipation zu Beginn des 20. Jahrhunderts und in der Nachkriegszeit und wird über eine Laufzeit von vier Jahren gehen.
Warum gilt Pflege als eine häusliche Angelegenheit, für die primär Frauen zuständig sind? Welche Folgen hatte es, dass Frauen anfang des 20. Jahrhunderts das Thema Pflege und Wohlfahrt in den Medien thematisierten und ihre Zuständigkeit für Pflege mit politischen Partizipationsforderungen verknüpften? Und wie gelang es schließlich, Pflegeaufgaben zu öffentlichen Aufgaben zu machen? Aber auch: Welche Retradierungsdynamiken sorgen dafür, dass auch heute noch ein Großteil der Care-Tätigkeit von Frauen übernommen wird. Diesen Fragen widmet sich das Forschungsprojekt "Mütter für den Staat", das Teil des Bayerischen Forschungsverbunds „ForGenderCare“ ist.

Meldung vom 04.03.2015