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DFG fördert Nachwuchsnetzwerk „Kommunikationswissenschaftliche Erinnerungstudien“ – imwk Forscher mit dabei!

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Förderantrag zur Einrichtung eines Netzwerks zur Etablierung kommunikationswissenschaftlicher Erinnerungsstudien bewilligt.

Während sich die Kommunikationswissenschaft im angelsächsischen Raum bereits intensiv mit der kommunikativen Konstruktion und der medialen Bedingtheit von kollektivem Gedächtnis und kultureller Erinnerung beschäftigt, wurden solche Themen deutschsprachig bislang primär in anderen Disziplinen diskutiert. Das neu geschaffene Netzwerk wird sich mit Formierung, Prägung und Wandel von Erinnerung in und durch Journalismus, Wissenschaft und Alltag unter sich wandelnden medialen Bedingungen befassen.

Ziel ist es damit sowohl eine kommunikationswissenschaftliche Perspektive im deutschsprachigen Erinnerungsdiskurs zu etablieren, wie auch das Themenfeld Erinnerung stärker auf die Agenda der Kommunikationswissenschat zu setzen.

Das Netzwerk wurde von Prof. Christian Pentzold und Prof. Christine Lohmeier (beide Uni Bremen) initiiert, und neben KollegInnen aus u.a. Münster, Tübingen, Salzburg und Hamburg werden Manuel Menke und Dr. Christian Schwarzenegger vom Augsburger Institut für Medien, Wissen und Kommunikation ihre (gemeinsamen) Erinnerungsforschungen im Rahmen des Netzwerks fortführen und vertiefen.

Meldung vom 24.08.2017