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Dr. Peter Gentzel


Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Gentzel

Kontakt
eMail: peter.gentzel@phil.uni-augsburg.de

Telefon: +49 (0) 821 598-5488

Adresse

Universitätsstraße 10,
86159 Augsburg;
Gebäude D, Raum 5033 

Sprechstunde im Wintersemester 2017/18:

Dienstag    13:00 - 14:00 Uhr
  

Anmeldungen über das Sekretariat des Arbeitsbereichs:   
christine.tassinger@phil.uni-augsburg.de.

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Kommunikations- und Medientheorien im Wandel
(z.B. praxistheoretische Ansätze; Artefakt- und Techniktheorien);
Kontextuelle und relationale Kommunikations- und Medienanalysen
(z.B. Mediatisierungsforschung, kritische Forschungsansätze);
historische und genealogische Kommunikationsforschung 

Publikationen | Vorträge | TagungsorganisationVita

Publikationen


Monographien 

Gentzel, Peter (2015). Mediatisierung, Praxistheorie und eine Kulturgeschichte der Mobilkommunikation. Grundlagen, Potentiale und Perspektiven praxistheoretischer Kommunikations- und Medienanalyse, Wiesbaden: VS-Verlag. DOI: 10.1007/978-3-658-08994-8

Gentzel,Peter (2008). Ausgrenzung – Kommunikation – Identität. Gesellschaftliche und subjektive Wirklichkeit in den Tagebüchern Victor Klemperers (Reihe: Kommunikationsgeschichte, herausgegeben von Walter Hömberg und Arnulf Kutsch, Band 27), Berlin: LIT. 

Zeitschriftenbeiträge (peer-review)

Gentzel, Peter (2017). Praktisches Wissen und Materialität. Herausforderungen für kritisch-konstruktivistische Kommunikations- und Medienforschung. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, 65 (2), S. 275 - 293. 
(Themenheft "Konstruktivismus in der Kommunikationswissenschaft" herausgegeben von Andreas Hepp, Wiebke Loosen, Uwe Hasebrink und Jo Reichertz.) DOI: 10.5771/1615-634X-2017-2-275

Gentzel, Peter & Koenen, Erik (2012). Moderne Kommunikationswelten: Von den „papiernen Fluten“ zur „Mediation of Everything“. Ein Beitrag zur disziplinär-kognitiven Identität des kommunikationswissenschaftlichen Forschungsfelds „mediatisierte Kommunikation“. In: Medien &
Kommunikationswissenschaft, 60 (2), S. 197 - 217. DOI:  10.5771/1615-634X-2012-2

weitere Beiträge

Gentzel, Peter (2017). Zur Praxis sozialer Interaktion. Anmerkungen zur kulturellen und materiellen Dimension von Kommunikation und Medien. In: Hoffmann, D., Krotz, F. & Reißmann, W. (Hrsg.). Mediatisierung und Mediensozialisation: Prozesse – Räume – Praktiken. Wiesbaden: VS-Verlag (Reihe: Medien Ÿ Kultur Ÿ Kommunikation), S. 247 - 266. DOI: 10.1007/978-3-658-14937-6_14

Pentzold, Christian & Gentzel, Peter (2017). Dimensionen und Implikationen historischer Kommunikationsforschung. In: Digitizing Communication History Initiative, 06/06/2017, http://dicommhist.hypotheses.org/136.

Gentzel, Peter (2015). Zur praxistheoretischen Perspektive der Mediatisierungsforschung: Theoretische Grundlagen und empirische Orientierung am Beispiel mobiler Kommunikationskulturen. Gastbeitrag für den Wissenschaftsblog des SFB “Mediatisierte Welten” (DFG). 

Gentzel, Peter (2009). Ausgrenzung als Gegenstand der Kommunikationswissenschaft. Theoretische und methodologische Überlegungen zu ausgewählten Aspekten der zwischenmenschlichen Kommunikation. In: Kutsch, Arnulf/ Raabe, Johannes (Hrsg.): Großbothener Vorträge zur Kommunikationswissenschaft IX. Bremen: edition lumière, S. 13 – 41.

kleinere Publikationen

Gentzel, Peter (2017) Rezension zu: Schäfer, Fabian. Medium als Vermittlung. Medien und Medientheorie in Japan. In: Publizistik, 62(4), S. 527-529. DOI: 10.1007/s11616-017-0372-2

Vorträge


2017

Zwischen individueller Auszeit und struktureller Beschleunigung. Praxistheoretische Betrachtungen mobiler Kommunikation (gemeinsam mit Stephan Oliver Görland, Universität Rostock). Auf der Jahretagung "Zeiten und Räume digitaler Kommunikation" der Fachgruppe Digitale Kommunikation der DGPuK in Stuttgart. 

Rise and Fall of the Public. Communication Practices and Media Use in the Diaries of Victor Klemperer. Auf der ICA-Preconference "Audiences? The familiar unknown of communication historiography" der Communication History Division der ICA. 67th ICA Annual Conference "Interventions: Communication Research and Practice" in San Diego, USA.

Typisch Twitter? Ein qualitatives Analyseraster für Online-Diskurse am Beispiel #verafake (gemeinsam mit Prof. Jeffrey Wimmer, Universität Augsburg). Auf der ersten Tagung des Netwerks Qualitative Methoden in München.

Theoretische Herausforderungen der Digitalisierung historischer Kommunikationsforschung (gemeinsam mit Prof. Christian Pentzold, Universität Bremen). Impulsvortrag zum Auftakt der Workshop Reihe
"Herausforderungen und Potentiale historischer Kommunikationsforschung
im digitalen Zeitalter" in Leipzig. 

2016

Practice Theory: Chances and Challenges for Mediatization Research. Auf der 
6th European Communication Conference der ECREA in Prag, Tschechische Republik.

Bausteine einer Kultur der Öffentlichkeit. Kommunikationsformen zwischen Ausgrenzung und Kommerzialisierung. Auf dem 37. Semesterabschlusstag des Lehrstuhls für Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft der  Universität Leipzig in Großbothen bei Leipzig.

2015

Der Mensch der Praktiken: Ein Akteur oder das Subjekt?
Vortrag auf der Tagung “Mediatisierung, digitale Praktiken und das Subjekt“ des DFG-Schwerpunktprogramms 1505 "Mediatisierte Welten" in Kooperation mit der Fachgruppe "Soziologie der Medienkommunikation" in der DGPuK und der Sektion "Medien- und Kommunikationssoziologie" in der DGS in Bremen.

Mobilkommunikation im Spannungsfeld von Komplexität und Vereinfachung – empirische Befunde und interdisziplinäre Diskussionsräume Vortrag auf der gemeinsamen Jahrestagung "Medienkommunikation zwischen Komplexität und Vereinfachung: Konzepte, Methoden, Praxis" der Fachgruppen Computervermittelte Kommunikation und Soziologie der Medienkommunikation in der DGPuK und des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft in Berlin.

2014

Soziale Praktiken als Vermittlungsinstanzen: Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Schwerpunkte und Grenzen von Mediatisierung und Mediensozialisation (gemeinsam mit Maren Würfel). Auf der gemeinsamen Tagung "Mediatisierung und Mediensozialisation: Komplementäre oder konkurrierende Perspektiven?" der Fachgruppe Soziologie der Medienkommunikation der DGPuK, der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der DGS und des Schwerpunktprogramms 1505 Mediatisierte Welten in Siegen. 

2012

„Entfesselung“ der Massenpresse um 1900: Zeitalter der Entdeckungen „mediatisierter Welten“. Zur disziplinär-kognitiven Identität des kommunikations- wissenschaftlichen Forschungsfeldes „mediatisierte Kommunikation“ (gemeinsam mit Erik Könen). Auf der Jahrestagung der DGPuK 2012 in Berlin.

Ausgezeichnet mit dem DGPuK-Preis für den besten Konferenzbeitrag eines Nachwuchswissenschaftlers. 

2011

Überlegungen zum Selbstverständnis der Kommunikationswissenschaft. Der theoretische status quo in den Sozialwissenschaften und die deutsche Kommunikationswissenschaft. Auf einem Workshop des Graduiertenkollegs ComDigMed in Erfurt.

Mediatized communication and a theory of social practices: grass roots and the potential for interdisciplinary studies of cultural and social change. Auf der internationalen Konferenz "Mediatized Worlds: Culture and society in a media age" des DFG-Schwerpunktprogramms 1505 "Mediatisierte Welten" in Bremen.

Die Veränderung alltäglicher Kommunikationspraktiken in spätmodernen Lebenswelten: Handywerbung und die Mediatisierung mobiler Kommunikation.
 Auf dem Workshop der Exzellenzinitiative der Universitäten Erfurt/München/Zürich/Münster in München.

2010

Kommunikativer Wandel durch den Gebrauch digitaler Medien. Mobile Kommunikation als dynamisches Feld: Entgrenzung und soziale Differenzierung.
 Auf dem Methodenworkshop der Exzellenzinitiative der Universitäten Erfurt/München/Zürich/Münster in Zürich. 

2008

Ausgrenzung als kommunikationswissenschaftliches Problem. Theoretische und methodologische Überlegungen zu ausgewählten Aspekten der zwischenmenschlichen Kommunikation. Auf dem Semesterabschlusstag des Lehrstuhls für Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft der  Universität Leipzig in Großbothen bei Leipzig.

Tagungsorganisation


Idee, Planung und Durchführung der Konferenz:
"Zwischen Partizipation und Selbstausbeutung – Medienmacher und Mediennutzer im Social Web" vom 24. bis 26.11.2011 in Erfurt (gemeinsam mit R. Simon, M. Legrand, M. Würfel).

Idee, Planung und Durchführung der Tagung:
"Doktorandentage Kommunikations- und Medienwissenschaft 2010" vom 30.09 bis 02.10.2010 in Leipzig (gemeinsam mit F. Frey, O. Raatz, H. Wagner, J. Wünsch). 

Vita


seit 01.11.2016

Akademischer Rat auf Zeit im Arbeitsbereich Medienrealität (Prof. Dr. Jeffrey Wimmer) am Institut für Medien, Wissen und Kommunikation der Universität Augsburg.

01.06.2016 - 31.10.2016

Akademischer Rat auf Zeit im Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation (Prof. Dr. Jeffrey Wimmer) am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau.

2014 bis 2015

Lehraufträge im Bereich Kommunikationswissenschaft an den Universitäten Erfurt, Leipzig und Lüneburg. 
Außeruniversitäre Tätigkeiten in den Bereichen Journalismus, PR und Theaterdramaturgie. 

2013

Promotion an der Universität Erfurt bei Prof. Dr. Friedrich Krotz und Prof. Dr. Joachim Höflich. 
Dissertationsschrift: Zur Mediatisierung kommunikativer Praktiken in spätmodernen Alltagswelten. Eine praxistheoretische Diskussion der Mediatisierungstheorie und die Analyse von Anzeigenwerbung für Mobiltelefone. (Note: summa cum laude)

2009 bis 2013

Kollegiat im Graduiertenkolleg "Communication and Digital Media" und Stipendiat der Universität Erfurt. 

2008 bis 2009

Mitarbeiter am Lehrstuhl für Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft (Prof. Dr. Arnulf Kutsch) des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. 

2001 bis 2007

Magisterstudium der Kommunikations- und Medienwissenschaft (Hauptfach), der Politikwissenschaft (1. Nebenfach) und Philosophie (2. Nebenfach) an der Universität Leipzig. (Note: 1,1)
Titel der Magisterarbeit "Interpersonale Kommunikation und Identitätskonstruktion: Ausgrenzung und Interaktion – eine interdisziplinäre Analyse der Tagebücher Victor Klemperers" (Gutachter: Prof. Dr. Arnulf Kutsch und Prof. Dr. Stefanie Averbeck-Lietz).